Wählen Sie Ihr Land, fü die richtigen Informationen sehen / Select your country to display the correct information
Germany
INFOLINE  0041 840 888 555
logo
gravidanza
 

Die richtige Klinik für Sie: Auswahlkriterien


Nachstehend einige Vorschläge zu Fragen und Anmerkungen, die Sie beim Besuch der Einrichtung formulieren können.

  • Liegt das Krankenhaus in einer ruhigen oder in einer verkehrsreichen Gegend?
  • Ist es von zu Hause aus leicht erreichbar?
  • Sind eigene Parkplätze vorhanden oder kann das Auto in der Nähe abgestellt werden?

Wenn alles ohne Komplikationen verläuft, verstreichen zwischen den ersten Anzeichen der Wehen und der Geburt des Babys normalerweise mehrere Stunden - kein Grund also für Streß und Panik. Wenn aber die Wehen einmal richtig einsetzen, fällt es schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Deswegen stellen Sie beßer im Voraus sicher, daß der Weg ins Krankenhaus leicht und problemlos zurückzulegen ist.

  • Kann man Schmerzmittel verlangen?
  • Ist auf der Entbindungßtation immer ein Anästhesist da?

Nicht alle Krankenhäuser bieten eine Periduralanästhesie an, weil ein Anästhesist nicht überall rund um die Uhr zugegen ist. Als werdende Mutter sollten Sie sich rechtzeitig über diese Aspekte der Entbindung informieren. Machen Sie sich auch Gedanken über Ihre eigene Schmerztoleranz, um sich im entscheidenden Moment über Ihre Vorlieben und Wünsche im Klaren zu sein.

  • Kann die Gebärende zwischen den einzelnen Wehen spazieren gehen, trinken und eine Kleinigkeit eßen?

Bei einem komplikationslosen Verlauf kann die Frau während der Wehen auf und ab gehen, wenn sie möchte. Gehen fördert die Wehentätigkeit und verschafft außerdem Entspannung und Ablenkung. Auch Eßen und Trinken sollten erlaubt sein, falls die Gebärende Lust darauf hat. Leichte Lebensmittel mit hohem Energiegehalt - z.B. Zuckerwürfel oder Bonbons, ein Löffel Honig oder Marmelade - sowie kleine Schlucke Waßer oder Fruchtsaft halten den Körper bei Kräften.

  • Kann die Gebärende bei einem komplikationsfreien Verlauf die für sie bequemste Stellung bei der Entbindung selbst bestimmen?
  • Verfügt das Krankenhaus über Gebärhocker, Haltegriffe und andere Lehn- oder Stützgelegenheiten?
  • Ist eine Waßergeburt möglich?

Die klaßische so genannte Lithotomie-Position, wobei die Frau auf dem Kreißbett liegt, ist für das Geburtshilfepersonal praktisch, für die werdende Mutter aber weniger bequem. Bei operativer Entbindung (Anwendung von Geburtszange oder Saugglocke) ist die liegende Position unumgänglich. In Abwesenheit von Komplikationen sollte die Frau jedoch in der Stellung gebären können, in der sie sich am wohlsten fühlt.
Falls Sie eine Waßergeburt erwägen, sollten Sie in den Einrichtungen, die diese Möglichkeit anbieten, bereits bei der Einweisung darum bitten, damit das Personal genügend Zeit hat, um die Wanne vorzubereiten.

  • Werden Handlungen wie die Geburtseinleitung mit Oxytocin, die endovenöse Verabreichung von Flüßigkeit oder ein Dammschnitt routinemäßig vorgenommen?

Solche Praktiken sollten nicht systematisch an allen Gebärenden vorgenommen werden, sondern nur wenn sie notwendig sind.

  • Welchen Prozentsatz an Kaiserschnitten und eingeleiteten Geburten verzeichnet die Einrichtung?

Diese Angaben vermitteln Ihnen eine Vorstellung von der Medikalisierung des Geburtsereignißes im betreffenden Krankenhaus.

  • Darf der zukünftige Papa oder ein Verwandter bei der Geburt dabei sein?

Heute ist es zum Glück gang und gäbe, daß Väter bei der Geburt anwesend sind. In einigen Krankenhäusern werden aber andere vertraute Begleitpersonen der Mutter noch nicht zugelaßen.

  • Ist für die erste Untersuchung des Babys immer ein Neonatologe anwesend?
  • Verfügt das Krankenhaus selbst oder eine Einrichtung in der Nähe über eine Neugeborenen-Intensivstation?

Gerade in kleineren Privatkliniken ist nicht immer ein diensthabender Kinderarzt rund um die Uhr im Einsatz. Dies sollte bei der Einweisung angesprochen werden.

  • Werden Stillen und frühkindliche Bindung gefördert?
  • Ist Rooming-In möglich?
  • Erhalten die Neugeborenen, die auf der Kinderpflegestation betreut werden, künstliche Milch oder eine Glukoselösung?

Der unmittelbare Kontakt zur Mutter, die frühkindliche Bindung durch Stillen und die Ernährung des Babys auf Verlangen anstatt nach festen Stillzeiten spielen für einen geglückten Stillstart eine Schlüßelrolle. Nicht in allen Einrichtungen besteht die Möglichkeit, daß das Neugeborene bei der Mutter im Zimmer bleibt. Das Pflegepersonal auf der Kinderpflegestation verabreicht dann den Babys manchmal Glukoselösung, damit sie in der Nacht weniger weinen.

  • Wie viele Frauen schlafen in einem Zimmer?
  • Welche Regelung gilt für Familienbesuche?
  • Werden Väter außerhalb der Besuchszeiten zugelaßen?

Frischgebackene Mütter möchten die ersten Tage nach der Entbindung häufig in trauter Dreisamkeit mit Baby und Papa verbringen. Ständige Besuche und die Anwesenheit anderer junger Mütter im gleichen Zimmer sowie das Kommen und Gehen von Freunden und Familienmitgliedern werden oft als anstrengend erlebt. In dieser Hinsicht hat eine Einrichtung, die strenge Besuchszeiten vorschreibt, auch positive Seiten. Voraußetzung ist natürlich, daß der Vater auch außerhalb der Besuchszeiten bei seiner neu gegründeten Familie bleiben darf. Aus organisatorischen Gründen ist dies jedoch nicht in allen Krankenhäusern erlaubt.

Page created on: 03/09/2012
Last modified on: 03/09/2012
 
Unsere Berater antworten gern und unverbindlich auf Ihre Fragen.
Für eine Kontaktaufnahme bitte hier     klicken
Schicken Sie Ihre Daten, werden Sie so bald wie möglich kontaktiert werden
Durch das Klicken auf "Senden" willige ich in die Bearbeitung meiner Daten durch Genico.